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Presse
21.05.2009, 11:56 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU-Europakandidat Uwe Schäfer besucht Bad Harzburger "Haus der Natur"

Auf Einladung des CDU-Stadtverbands Bad Harzburg kam Europakandidat Uwe Schäfer in die Kurstadt, um nach einem Besuch im "Haus der Natur" vom Burgberg aus zu einer Luchsfütterung an die Rabenklippe zu wandern.
 


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Wie viel Belastung hält ein Streichholz aus? Dieser Frage ging Uwe Schäfer (Mitte) im Beisein der CDU-Stadtverbandsvorsitzenden von Bad Harzburg, Oliver Pake (l.), und von Goslar, Carlos Mateo, nach. Foto: Ahrens
Schäfer freute sich, dass sich das Programm mit Wanderung von den sonstigen Terminen somit wohltuend abhob.
Im "Haus der Natur" begrüßte Nationalparkförster Gustav Bock die Gäste und führte sie durch die moderne und vielfältige Ausstellung, die durch EU-Gelder gefördert wurde.
So durfte Uwe Schäfer im interaktiven Schauraum sogleich testen, wie viel Belastung es bedurfte, um ein Streichholz zum Zerbrechen zu bringen.
 
Gustav Bock berichtete davon, dass rund 6.000 Menschen pro Jahr durch den Wald geführt würden. Zudem biete man das so genannte Luchsticket an, bei dem Interessierte einen Nachmittag lang mit den Programmpunkten Eintritt ins "Haus der Natur", Fahrt zum Luchsgehege mit Fütterung, Essen in der Waldgaststätte Rabenklippe und Mitgabe eines Erinnerungsgeschenks unterhalten werden.
 
Stolz berichtete der Förster davon, dass im Jahr 2006 24 Luchse ausgewildert werden konnten. Allerdings seien auch schon erste Opfer durch Fuchsräude und Verkehrsunfälle zu beklagen gewesen. Insofern sei die Installation von noch mehr Wildbrücken und Korridoren zwingend notwendig. Neun Brücken dieser Art seien nachgefordert worden.
 
Um die Luchse in ihrem Lebensrhythmus besser verfolgen zu können, wurden im Jahr 2008 vier Luchse mit GPS-Sendern ausgestattet. So konnte überraschend festgestellt werden, dass der Luchs Attila seitdem bereits ein Gebiet von 242 Quadratkilometern durchquert hatte. Petra Ahrens


aktualisiert von Petra Ahrens, 21.05.2009, 12:00 Uhr

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