Nach einer einstündigen Präsentation durch Firmenchef Karl- Heinz Dörhage, der das Unternehmen inzwischen zusammen mit seinem Sohn Lars Dörhage führt, über die Historie, die einzelnen Bereiche dieses Unternehmens, die Qualität und die Referenzen dieses mittelständischen Unternehmens folgte ein einstündiges Pressegespräch. Sowohl Christoph Ponto, der Kreisvorsitzende der JU Goslar, als auch Sebastian Lechner stellten am Anfang deutlich heraus, dass die nachhaltige Mitgliedermotivation und Nachwuchsarbeit nach wie vor eines der wichtigsten Ziele der Jungen Union sei, vor allem im Bezug auf die Kommunalwahlen 2011. Dabei schaffe man es auf Kreis- (durch Arbeitskreise) und auch auf Landesebene (z. B. Durch Kooperationen mit der Senioren Union) eine fruchtvolle Arbeit aufzubauen. Dem demographischen Wandel könne man wirksam entgegenwirken.
Im Hinblick auf die Kommunalwahl 2011 gaben Christoph Ponto und Pascal Bothe, Kreisvorsitzender der Schüler Union (SU) Goslar, erste Details bekannt. So werde die JU ein kreisweites Programm ausarbeiten, welches einen breiten Zielbereich abdecke. Wichtig hierbei seien vor allem viele junge Kandidaten. Außerdem wolle man im Rahmen des Schuldenabbaus die Höhe der Entschädigungen für die Ratsherren absenken, um mit gutem Beispiel voranzugehen und ein erstes positives Signal zu setzen.
Nach einer kurzen Diskussion über die Schaffung neuer und vor allem sicherer Arbeitsplätze, wo Lechner deutlich aufzeigte, wie wichtig ein sicherer Arbeitsplatz ist und welche positiven Folgen dieser hätte (Sesshaftigkeit, Gründung einer Familie), ging man zu einem immer noch sehr großen Problemfeld über, der Bürokratie beziehungsweise deren Abbau. In diesem Zusammenhang erklärte Lechner, wie schwierig Maßnahmen in diesem Bereich umzusetzen seien, da es für viele Vorschriften immer noch wieder eine Interessengruppe gebe, die alles gibt, um diese oder jene Vorschrift aufrecht zu erhalten. Dabei wäre bereits ein Wechsel der Betrachtungsweise hilfreich: Hin zur wichtigeren Folgen-, weg von der Zahlenbetrachtung. Verwaltungsreformen durch Unternehmensberater, die ihre Ideen nicht nur vorschlagen, sondern auch umsetzen dürfen, würden beispielsweise oft genug durch Gewerkschaften beziehungsweise deren Vertreter in den Betriebsräten blockiert. Das erschwere unnötig die Arbeit, da letztendlich nicht mehr die Interessen der Arbeitnehmer sondern vielmehr die Ideologien der jeweiligen Gewerkschaft im Vordergrund stünden.
Zum Abschluss bedankten sich Lechner und Ponto für die Besichtigung und das Gespräch, bevor es für Lechner weiter zum Rammelsberg, dem Unesco- Weltkulturerbe, ging.

